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Was ist Edging oder Edgen?

 

Vielleicht hast du den Begriff schon einmal gehört: Edging oder auch „Edgen“. Gerade im Bereich Dating und Sexualität taucht das Thema immer häufiger auf. Doch was steckt eigentlich dahinter?

 

Ganz einfach gesagt geht es beim Edging darum, die eigene Lust bewusst zu steigern, ohne direkt zum Höhepunkt zu kommen. Stattdessen wird dieser Moment immer wieder hinausgezögert.

 

Das klingt im ersten Moment vielleicht ungewohnt, kann aber für viele Menschen eine ganz neue Erfahrung sein.

 

Was genau bedeutet Edging?

 

Beim Edging bringt man sich selbst oder den Partner immer wieder nah an den Höhepunkt heran – stoppt dann aber kurz davor. Nach einer kleinen Pause geht es wieder weiter.

 

Dieses Spiel kann man mehrmals wiederholen, bevor man es schließlich zulässt, dass es zum Höhepunkt kommt. Viele beschreiben das Gefühl so, dass sich die Spannung mit jeder Wiederholung weiter aufbaut und am Ende intensiver wird als sonst.

 

Edging oder Edgen – gibt es einen Unterschied?

 

Hier gibt es eine ganz einfache Antwort: Nein, eigentlich nicht. „Edging“ ist der englische Begriff und wird im Internet am häufigsten verwendet. „Edgen“ ist im Grunde einfach die eingedeutschte Version davon.

 

Beide Begriffe meinen genau das gleiche – nämlich das bewusste Hinauszögern des Höhepunkts. Je nachdem, wo du unterwegs bist, wirst du mal den einen und mal den anderen Begriff lesen. Inhaltlich gibt es aber keinen Unterschied.

 

Warum machen das so viele?

 

Der Reiz liegt vor allem darin, die eigene Lust bewusster wahrzunehmen. Anstatt schnell ans Ziel zu kommen, geht es beim Edging darum, den Moment länger auszukosten. Man beschäftigt sich mehr mit dem eigenen Körper oder auch mit dem Partner und nimmt die Empfindungen intensiver wahr.

 

Gerade in einer Zeit, in der vieles schnell gehen soll, ist das für viele eine spannende Abwechslung. Ein weiterer Punkt ist die Kontrolle. Manche empfinden es als besonders aufregend, den eigenen Höhepunkt bewusst hinauszuzögern.

 

Funktioniert das alleine oder nur zu zweit?

 

Edging kann sowohl alleine als auch mit einem Partner ausprobiert werden. Alleine hat man den Vorteil, dass man seinen eigenen Körper besser kennenlernen kann. Man merkt schnell, wie sich die Spannung aufbaut und wo der Punkt ist, an dem man kurz davor ist.

 

Mit einem Partner kann das Ganze noch einmal eine andere Dynamik bekommen. Hier spielt oft auch Vertrauen eine Rolle, weil man sich aufeinander einlassen muss. Gerade in einer Beziehung kann das für mehr Abwechslung sorgen.

 

Ist Edging für jeden geeignet?

 

Grundsätzlich kann jeder selbst entscheiden, ob er das ausprobieren möchte oder nicht. Einige finden es spannend und genießen die intensiveren Empfindungen, während andere lieber beim „klassischen“ Ablauf bleiben. Wichtig ist vor allem, dass man sich dabei wohlfühlt und nichts erzwingt.

 

Fazit

 

Edging ist im Grunde nichts Kompliziertes, sondern einfach eine andere Art, mit der eigenen Lust umzugehen. Anstatt schnell zum Höhepunkt zu kommen, wird dieser bewusst hinausgezögert, um die Spannung zu steigern und den Moment intensiver zu erleben.

 

Für viele ist das eine interessante Möglichkeit, etwas Neues auszuprobieren und den eigenen Körper besser kennenzulernen. Und wie bei vielen Dingen gilt auch hier: Einfach ausprobieren und selbst herausfinden, ob es einem gefällt.

 
 

Autorin des Artikels: Lady Luna